Dass Inkassobüros…

… die Bestellung für einen Mandanten nicht immer ernst nehmen und gerne ignorieren, bin ich eigentlich gewohnt.

Von der objektivsten Behörde der Welt – namentlich der Staatsanwaltschaft – kannte ich das bisher nicht. Bis heute.

Ich bestelle mich für die Mandantin gegenüber der Polizei im Ermittlungsverfahren als Verteidiger und beantrage gegenüber der zuständige Staatsanwaltschaft Akteneinsicht. Die Polizei teilt daraufhin mit, dass diese ihre Ermittlungen abgeschlossen hat. Mit Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft schreibt nun sinngemäß an die Mandantin : Sie haben zwar gesagt, Sie werden von einem Anwalt vertreten, aber bitte geben Sie doch eine Stellungnahme bis zum xx.xx.xx ab. Sonst entscheiden wir nach Aktenlage.

Ich habe jetzt mal höflich an die Akteneinsicht erinnert. Danach gibt es auch gerne eine Stellungnahme. Von mir – vielleicht.

Geschrieben in Jura-Schlumpf| Tags: , | 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 11. Oktober 2012 um 14:02 Uhr

    Stefan FPunkt sagt :

    Das klingt nach viel Arbeit. Aber dass Behörden eigentlich immer restlos überfordert sind und nur Bürokratenirsinn im Kopf haben sollte doch unlängst bekannt sein? 😉

  2. 12. Oktober 2012 um 11:06 Uhr

    Schlumpf sagt :

    Das stimmt wohl. Allerdings war mir das von der Staatsanwaltschaft in der Form bisher nicht bekannt.

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