Die armen gesetzlichen…

… Krankenkassen. Ab Januar 2009 ist für die gesetzlichen Krankenkassen (AOK, BKK etc.) ein einheitlicher Beitragssatz geplant. Gute Idee eigentlich, bedenkt man, dass eigentlich alle Kassen die gleichen Leistungen bringen müssen (also die gesetzlich geregelten halt) und die Arbeitslosenversicherung ja auch nun mal für alle den gleichen Satz kostet.

Was ich nicht verstehen kann ist, wie mancher Vorstandsmensch der Krankenkassen da von Beitragssätzen von über 15 % sprechen kann. Es gibt seit Jahren weniger Leistung, aber die Beiträge steigen. Wären Krankenkassen private Gesellschaften, wären sie bei dieser Politik (für die sie nicht unbedingt selber was können) schon längst ein Fall für den Insolvenzverwalter.

Gesundheit kostet Geld. Ärzte sind teuer, Medikamente auch. Ich möchte auf unsere medizininischen Standards auch nicht verzichten. Aber ich verstehe nicht, warum mal eben ein neues Verwaltungsgebäude gebaut werden muss, die Gehälter mal eben erhöht werden und trotzdem Leistungen gestrichen werden, obwohl die Beiträge steigen. Ach ja, ich hatte vergessen : die Krankenkassen erwirtschaften Verlust.
Wie wäre weniger bauen ? Oder mal auf eine Gehaltserhöhung verzichten ?

Oder besser noch :  ähnlich wie in Schweden, das ganze Sozialsystem steuerfinanziert. Bei nur einer Krankenkasse. Spart uns vermutlich einiges Geld. Weil dann brauchen wir nur noch einen teuren Entscheidungsträger.

Geschrieben in Schlumpf politisch| Tags: , , , | 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 8. Januar 2008 um 13:07 Uhr

    bloggediblog sagt :

    aber auch in Schweden gibts ein paar Haken, die man nicht zwingend übernehmen müsste 😉

  2. 8. Januar 2008 um 17:35 Uhr

    Bone sagt :

    Meiner Meinung nach sollte man eh viel mehr aus den skandinavischen Ländern übernehmen

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